Adler, Renner, M’Barek, Matschenz, Florian Gaag. Ich spraye – also bin ich!
Foto: ZDF / Rolf von der Heydt Bahnen mit gigantischen Graffitis zu überziehen – nichts anderes haben die vier Sprayer in dem preisgekrönten Kinofilm „Wholetrain“ im Sinn. Doch die konkurrierenden Crews, aber auch die Zivilfahnder schlafen nicht. Die Graffiti-Subkultur wird dem Zuschauer extrem physisch näher gebracht. Die Kamera, die Montage, die Züge, der Soundtrack, die Schauspieler, der Rhythmus der Großstadt: Bewegung ist alles in diesem auch emotional mitreißenden Film. Und alles ist Bewegung in diesem urbanen Szene-Porträt mit seinen synästhetischen Wirkungen, das seine Helden nicht zu Großstadt-Cowboys verklärt.
