Stefan Rudolf, Andreas Struck, Nils Petter Molvaer. Suchend, schwebend, lyrisch
Foto: WDR / Neue Mediopolis Der Nu-Jazz-Trompeter Martin, wirft er sein bisheriges Leben weg, um ein neues, echteres zu leben. Aus dem Musiker wird ein Friedhofsgärtner, doch durch die wilde Lyrik einer alten Frau findet er zur Musik zurück. Der Aufbruch des (Anti-)Helden wird in Andreas Strucks Film nicht in eine klassisch strukturierte Geschichte von der Suche nach sich selbst, dem Sinn des Lebens, dem Glück verpackt. Ein assoziativer, musikalisch strukturierter Erzählstil formt die Handlung. Stimmiger Sound, gute Besetzung – der Film ist aber anstrengend.
