Stieblich, Sözer, Alakus. Leicht nehmen, was politisch auf die Stimmung drückt
Foto: WDR / Martin Valentin Menke Um den Bau einer Moschee in einer Kleinstadt streiten aufgeschlossene und fanatische Muslime, eine um ihre Macht bangende Bürgermeisterin, Rechtspopulisten, besorgte und gewaltbereite Bürger – die Handlung von „Der Hodscha und die Piepenkötter“ passt wie die Faust aufs Auge in die deutsche Stimmungslandschaft. Drehbuch und Inszenierung entwickeln ein gutes Tempo, und vor allem die beiden Hauptfiguren und das Zusammenspiel von Anna Stieblich und Hilmi Sözer bieten die Grundlage für eine solide Komödie. Das Niveau schwankt allerdings gewaltig. Einige Figuren sind Karikaturen, und neben satirischen Spitzen findet sich auch plumper Humor, der auf Schadenfreude und simplen Pointen beruht.












