Löbau, Wagner, Hohnloser, Mielke, Aschenbrenner, Bernd Lange, Robert Thalheim. Frieders Unglück
Foto: SWR / Benoît Linder Allem Anschein nach hapert es bei der Freiburger Kripo am Teambuilding. Die Chefin ist auf Fortbildung, Neuling Ella überfordert, der Mann, der es richten könnte, plötzlich nicht mehr erreichbar. „Tatort – Der Reini“ (SWR) erzählt von Macht und Ohnmacht, Schuldzuweisungen und Irrtümern. Dabei wird nichts zerredet oder breitgetreten. Die Freiburger bleiben sich treu: kleine Gesten, feine Ausschläge auf der Skala der Emotionen. Was sich im Trio von professionell Ermittelnden wieder einrenken lässt, führt beim zweiten Dreigestirn des Falls, den Verdächtigen im Mordfall an einem Apotheker, in die Katastrophe. Dieser „Tatort“ handelt nicht vom Fall allein. Er führt eine horizontal erzählte Familiengeschichte zu ihrem Ende. Happy wird’s nicht.
