Foto: Joyn „Der Upir“ (Joyn / UFA Fiction) ist eine sehr vergnügliche und äußerst kurzweilige achtteilige Horrorserie mit Fahri Yardim als Berliner Burgerbuden-Besitzer, der von Vampir Igor (Rocko Schamoni) gebissen wird. Seine Verwandlung vom Menschen zum Blutsauger kann er nur verhindern, indem er Igor als Zwischenwesen zwischen Mensch und Vampir bedingungslos zu Diensten steht. Der einst in eine Falle gelockte Vampir wiederum will seine frühere Macht zurückerobern, was zu einigen skurrilen Begegnungen mit seiner abtrünnigen Gefolgschaft führt. Peter Meister (Buch/Regie) hat auf plakative Comedy verzichtet; zwar sind viele Szenen witzig, aber die Konflikte der beiden Hauptfiguren nimmt die Serie durchaus ernst. In der zweiten Hälfte kommt ihr der Biss etwas abhanden. Kein Wunder, da das ungleiche Duo mit der Zeit Freundschaft schließt – und somit auch „Jerks“-Fans unterhalten dürfte.

