Foto: RTL / Talpa / Waisburd Die erste Folge der Vox-Eigenproduktion „Milk & Honey (Talpa) wirkt wie ein Remake der Sat-1-Dramedy „Unsere Jungs“: Vier Männer beschließen, die einsamen Frauen Brandenburgs zu beglücken. Es macht Spaß, dem Quartett zuzuschauen, die Bilder vermitteln Sonnenuntergangsstimmung, die Musik klingt locker und leicht. Mit zunehmender Dauer wechselt der Tonfall jedoch fast unmerklich. Die Geschichten werden erwachsener und bekommen ein Konfliktpotenzial, das sich nicht mehr weglächeln lässt. Schauspielerisch ist die zweite Vox-Serie (nach „Club der roten Bänder“) ohnehin sehenswert. Gerade Artjom Gilz, gut gebaut, aber kein Modellathlet, ist sehr sympathisch, und der Albaner Nik Xhelilaj war schon als Winnetou im gleichnamigen RTL-Dreiteiler mehr als bloß ein Blickfang. Interessant ist auch die Besetzung diverser kleiner Rollen mit erfahrenen Darstellern.

