Lena Urzendowsky, Geitmann, Veihelmann, Sarah Neumann. Tod oder Freiheit
Foto: SWR / Wood Water Films „Jenseits der blauen Grenze“ (SWR, Arte / Wood Water“) erzählt zwar keine „Wendewundergeschichte“, ist aber ein gerade von den jungen Mitwirkenden sehr intensiv gespieltes Jugenddrama über eine lebensgefährliche Flucht aus der DDR. Hauptfigur dieses Debütfilms nach dem gleichnamigen Roman von Dorit Linke ist Hanna (Lena Urzendowsky), eine ostdeutsche Schwimmerin, die ehrgeizig für ihren Traum vom Olympiasieg trainiert. Weil ihr unangepasster bester Freund Andreas im DDR-System auf Dauer zugrunde gehen würde, will er über die Ostsee in den Westen fliehen. Ohne Hannas Hilfe wird er die fünfzig Kilometer lange Strecke jedoch nicht überleben.
