Anne Schäfer, Wiebke Puls, Jan Fehse. Aus dem Leben einer Totmacherin
Foto: BR / Campino-Verleih Jasmin hat ihr Kind umgebracht. Dr. Feldt muss eine sogenannte Exploration der jungen Mutter erstellen. Ein Raum, ein Tisch, zwei Frauen. Die eine stellt knappe, sachliche Fragen. Die andere antwortet, indem sie erzählt von sich und ihrem Leben. Es ist kein therapeutisches Gespräch, das die beiden Protagonisten in dem Zwei-Personen-Drama „Jasmin“ führen. Der Film von Jan Fehse ist die Rekonstruktion eines Lebens in Form eines nüchternen Kammerspiels. Lässt man sich als Zuschauer auf das Experiment ein, macht es einem vor allem Anne Schäfer mit ihrem Fast-Monolog über Jasmins Leben nicht schwer.

