Nina Hoss, Uwe Bohm, Thomas Arslan. Dem Western seine Mythen ausgetrieben
Foto: BR / Patrick Orth / Schramm Film Planwagen, Viehtrecks, Kavalleristen – die Bewegung durch kaum berührte Landschaften im Pferdetempo gehört zu den zentralen Motiven des Western-Genres. Regisseur Thomas Arslan greift es in seinem Film „Gold“ auf, vergegenwärtigt seinem Publikum aber realitätsnah die Strapazen und Gefahren einer solchen Expedition, die seine Protagonisten, eine Gruppe deutscher Auswanderer, zu den Goldadern am Klondike River führen soll. Das Leben, das sie zurücklassen, ist so erbärmlich, dass sie den Tod in Kauf nehmen. Evident ist die realistisch wirkende Umsetzung, die dennoch die gestaltende Hand des „Autors“ erkennen lässt.

