Karoline Eichhorn, April Hailer, Oliver Storz. Inferno in einem Kuhdorf anno 1945
Foto: SWR „Ich konnte nur versuchen, den Widerschein des Infernos gewissermaßen in einem Dorfweiher zu zeigen“, so der renommierte Drehbuchautor und Regisseur Oliver Storz über seinen mehrfach preisgekröntes TV-Drama „Drei Tage im April“. Kurz vor Kriegsende zieht die Realität des Dritten Reichs noch einmal auf grauenvollste Weise in die schwäbische Provinz ein: Ein Viehwaggon mit hunderten Häftlingen, die in ein vor den Alliierten sicheres Konzentrationslager verlegt werden sollen, wird auf dem Bahnhof des Dorfes abgestellt. Nun hat also auch das kleine Nesselbühl sein KZ… Als Vorlage diente Storz sein eigenes Theaterstück „Die barmherzigen Leut‘ von Martinsried“. Großartig: Karoline Eichhorn
