Sabine Timoteo, Maggie Peren, Franzen. Flüchtlingsdrama in bestechender Optik
Foto: BR / Südart / Pere Pueyo Nathalie gibt dem mit einem Flüchtlingsboot gestrandeten Zola und seinem kleinen Sohn Mamadou zu trinken – und später Geld. Doch ihre Hilfsbereitschaft hat fatale Konsequenzen. „Die Farbe des Ozeans“ ist eine bildstarke Tragödie und ein „moralisches“ Drama über das Dilemma des Mitgefühls ohne Perspektive. Großartig gespielt (Sabine Timoteo, Hubert Koundè) und wunderbar fotografiert. Zentrales Motiv: Gran Canaria und das Wasser. Nicht ganz überzeugend die Figur des spanischen Polizisten mit drogensüchtiger Schwester.
