Foto: Degeto / Luis Koppelkamm Leichen pflastern den Weg eines ehemaligen BKA-Beamten in dem ARD-Zweiteiler „Spuren der Rache“. Der Titel passt zum Film, der Spuren von Kolportage aufweist und der seinen dünnen Handlungsfaden mit einigen umso brutaleren Gewalt-Intermezzi auszugleichen versucht. Es ist eine einfach gestrickte Heldenreise im Thriller-Gewand, ein Überlebenstrip mit aufgesetzter Friedensbotschaft, bei dem sich der Zuschauer mit dem Helden bzw. mit dem ungleichen Heldenpärchen anfreunden muss, will er die 180 Minuten durchstehen. Das aber dürfte kein Problem sein: Heiner Lauterbach beweist wie zuletzt so häufig, dass er viel besser ist als einige meinen, und auch seine Tochter Maya macht ihre Sache gut. Weshalb der Autor, Holger Karsten Schmidt, seinen Namen zurückzog, gibt Anlass zu Spekulationen.
