Florian Stetter, Peter Schneider, Kolditz, Kadelbach. So sehen keine Sieger aus
Foto: MDR / UFA Fiction Der Roman von Bruno Apitz und der DEFA-Spielfilm von Frank Beyer sind sozialistische Heldengeschichten, Denkmäler: Philipp Kadelbach und Stefan Kolditz haben „Nackt unter Wölfen“ im rauen, physischen Realismus von „Unsere Mütter, unsere Väter“ neu verfilmt. Das Vorhaben einer solchen inszenatorisch zeitgemäßen Neuverfilmung ist ambitioniert, (dramaturgisch) durchweg gelungen und vielleicht alternativlos. Wer sich freilich heute noch einmal Beyers Kino-Adaption ansieht, wird auch der besonderen Kraft dieses vermeintlich altmodischen Kammerspiels gewahr, die sich mit „Kino im Kopf“ beschreiben ließe.
