Foto: ZDF und Michael Kötschau/ [M] Vielfein „Plötzlich Schwester“ ist eine überaus kurzweilige, pointenreiche und in perfektem Tempo umgesetzte Komödie, die einem bekannten Muster eine gänzlich neue Seite abgewinnt: Als während der Hochzeitsvorbereitungen Sandras Vater stirbt, stellt sich raus, dass er seit 30 Jahren eine zweite Frau und eine zweite Tochter hatte. Sie heißt ebenfalls Sandra und will unbedingt Trauzeugin und beste Freundin werden. Der Film kostet zwar weidlich aus, dass die beiden jungen Frauen aus gänzlich unterschiedlich Milieus stammen, weshalb der Humor mitunter auch mal deftig ist, aber gerade das mitreißende Spiel von Cosima Henman ist eine große Freude.
