Maria Furtwängler, Inka Friedrich, Roland Suso Richter. Die ewige One-Woman-Show
Foto: NDR / Roland Suso Richter Hinter der bürgerlichen Fassade tut sich ein Abgrund auf. „Schwarze Tiger, weiße Löwen“ weckt Erinnerungen an den Fall Kampusch. Thematisch, dramaturgisch & inszeniert ist das überzeugend. Die private Geschichte der Kommissarin dagegen funktioniert einmal mehr nicht. So ausgedacht die „Neupositionierung“ mit Kontrollverlust und Schmetterlingen im Bauch erscheint, so vermittelt sie sich auch im Spiel von Maria Furtwängler. Diese „Vermenschlichung“ von Charlotte Lindholm ist offenbar wichtiger als das Thema.
