Josefine Preuß, von Rittberg, Schir, Wettcke, Salonen. Schön, eklig & romantisch
Foto: Sat 1 / Lukas Zentel Hebamme Gesa wird Marburg zu klein und das Gebärhaus zu eng: Sie möchte sich in Wien ihren Lebenstraum erfüllen, studieren – und Medicus werden. Anfang des 19. Jahrhunderts ein keckes Ziel. Ihr Herzblatt und der Professor für moderne Medizin haben nichts dagegen, aber ein Hurenmörder geht um in der Praterstadt und die Heldin gerät in seinen Bannkreis… Das zweistündige Event-Movie „Die Hebamme II“ ist noch mehr als sein Vorgänger ein Nur-Genrefilm ohne große emanzipatorische Subtexte: eine romantische Schauermär – mehr was fürs Auge. Für Josefine Preuß ist ihre Performance ein kleiner Rückschritt.
