Foto: SWR / Leonine Studios Eine junge Polizistin und ihr Kollege im Streifenwagen werden von zwei maskierten Männern beschossen: „Die Nichte des Polizisten“ erzählt, was in den Monaten zuvor geschah. Der Film ist ein Thrillerdrama der Extraklasse, hart, spannend, differenziert und den aufreibenden Polizeialltag intensiv schildernd. Die junge Hauptdarstellerin Magdalena Laubisch spielt in ihrer ersten, enorm fordernden Hauptrolle groß auf. Auch ohne Realitätsbezug wäre der von Gabriela Sperl („Mitten in Deutschland: NSU“) und Benjamin Benedict produzierte Film ein Beispiel für herausragendes Fernsehen. Dem Drehbuch-Team und Regisseur Dustin Loose gelingt es aber darüber hinaus, die Hintergründe zum mutmaßlichen NSU-Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter im April 2007 zu einer packenden Fiktion zu verdichten, ohne in eine plumpe Verschwörungserzählung zu verfallen.













