Foto: SWR / Hugo Lenhardt Drei Außenseiter und ein ungewöhnliches Fortbewegungsmittel: Manchmal braucht es tatsächlich nicht mehr, um eine kinotaugliche Sommerkomödie zu erzählen, die enorm viel gute Laune verbreitet. Marc Schlegels Roadmovie „Sommer auf drei Rädern“ (SWR, Arte, ORF / Giganten) ist eine ungemein sympathische Komödie über ein Trio, das auf wundersame Weise das Glück findet, als es aus völlig unterschiedlichen Gründen gemeinsam von Stuttgart in einem Mopedauto Richtung Bodensee fährt. Die Dialoge, die skurrilen Begegnungen, die feine Ironie, die Zuneigung selbst zu den weniger sympathischen Figuren, die vielen originellen Einfälle, die verblüffenden Inszenierungsideen, das tolle Trio im Zentrum, die namhaften Gäste, die rockige Musik: Besser geht’s kaum. Und weil der Motor von allem letztlich die Liebe ist, entpuppt sich der Film am Ende als Liebesgeschichte.

