Foto: ZDF / Ralf Wilschewski Für einen Sonntagsfilm im „Zweiten” beginnt der Inga-Lindström-Film „Der schönste Ort der Welt“ (Bavaria Fiction) ziemlich bestürzend. Gerade noch hat die junge Heldin fröhlich mit ihrem Freund geturtelt, da wird sie durch den Tod ihres kleinen Bruders aus allen Wolken gerissen. Oliver Dieckmann gelingt jedoch das Kunststück, der Geschichte die typische Lindström-Verpackung zu geben, und das gilt nicht nur für die Bilder: Trotz der teilweise schweren Themen ist der Tonfall auch dank vieler witziger Ideen am Rande von einer beschwingten Leichtigkeit, zumal die Musik die perfekte akustische Untermalung für die schöne Optik bietet. Zu einem mehr als nur sehenswerten „Herzkino“-Beitrag wird die Liebesgeschichte jedoch durch die Arbeit des Regisseurs mit seinem Ensemble.



