Waschke, Erdt, Stark, Felipe, Ott, Schmitt. Marlene Bischof, Nicolai Zeitler. Sieben Mal Kopfkino
Foto: ZDF / Rebecca Meining Sieben Mal anders übernehmen in „I Am The Greatest“ (ZDF / BerghausWöbke Filmproduktion) ungute Fantasien die Regie. Indem sie das Kopfkino ihrer ProtagonistInnen bebildern, spielen Marlene Bischof und Nicolai Zeitler (beide Buch und Regie) Alltagssituationen durch, die, vom einen als Überforderung empfunden, für den anderen als solche nicht immer sichtbar sind. Aber jeder kennt das. Wenn nicht aus dem Alltag, dann aus schlaflosen Nächten. Auch da diktieren Tempo und Beschleunigung bei gleichzeitiger Destruktivität und Ohnmacht die Dramaturgie. Nicht die schlechteste Voraussetzung für filmisch spannende Gedankenspiele. Bis zum Erwachen. Bis zum Ende jeder Episode – die in „I Am The Greatest“ überzeugend variieren.
