André M. Hennicke in Jan Speckenbachs beklemmender Anti-Utopie
Foto: ZDF / Tom Akinleminu Ein Vater macht sich auf die Suche nach seiner 14järigen Tocher. „Die Vermissten“ ist ein kleiner Film über ein großes Thema: die Unzufriedenheit der Jugend mit der Politik ihrer Eltern. Reaktion: Die Kids rebellieren nicht, sie verschwinden einfach. Eine beklemmende Anti-Utopie, filmisch selbst für Arthaus-Freunde gewöhnungsbedürftig, gedanklich aber nicht ohne Reiz. Ein engagierter (Debüt-)Film, dem man lebhafte Diskussionen wünscht.
