Foto: Degeto / Philipp Brozsek Die bisherigen „Wien-Krimis” (Degeto, ORF / Mona, Tivoli) waren von unterschiedlicher Qualität, aber die Episoden sechs und sieben sind wie aus einem Guss; das hat sicher auch mit Regisseurin Katharina Mückstein zu tun, die beide Filme inszeniert hat. Außerdem erfreuen die Drehbücher durch eine Fülle an teilweise amüsanten Details, die zunächst wie kleine Heiterkeiten wirken, später jedoch entscheidend zu den Lösungen beitragen. Imposant sind auch die Schauplätze; bei „Tod im Prater“ ist der Vergnügungspark weit mehr als bloß ein pittoresker Hintergrund. In „Die nackte Kaiserin“ sorgt ein angeblich mit einem Fluch beladenes Sisi-Foto für Ungemach. Klasse: das Zusammenspiel von Philipp Hoachmair als zum Sonderermittler beförderter Detektiv ohne Augenlicht & Sehhilfe Andreas Guenther
