Ein brillanter Edgar Selge als Wendeverlierer, der immer nur sieht, was er sehen will
Foto: ZDF / Arte Der gebürtige Ostberliner Marco Mittelstaedt nähert sich in seinem zweiten Langfilm „Im nächsten Leben“ der Biographie seines Vaters an. Von ADN ging der nach der Wende direkt zur Bildzeitung. Edgar Selge spielt diesen Wolfgang Kerber – und man könnte sich keinen Besseren wünschen. Als Porträt eines Wendeverlierers passabel, als tragisches Psychogramm eines hemmungslosen Pragmatikers, der in eine Lebenskrise gerät, sehr überzeugend.
