Rott, Hegewald, Rasper. Das Landleben, das Leichte, das Schwere & die große Politik
Foto: Degeto / Conny Klein Ein Erwachsener, dem es schwer fällt, Verantwortung zu übernehmen, und zwei Kids, die freiwillig die erwachsene Rolle annehmen – das ist die Geschichte hinter der Geschichte der ARD-Dramödie „Die Kinder meines Bruders“. Der Film von Ingo Rasper ist reich an psychologischen Nuancen, redet die Probleme trotz Freitagssendeplatz nicht klein und ist zugleich in einer angenehm unaufdringlichen Tonlage erzählt – ist stimmig & stimmungsvoll. Besonders überzeugend sind David Rott, Max Hegewald und das gute Gespür für visuelle Metaphern. Allein den Abgesang auf das Sorgenkind „Milchquote“ hat die ARD etwas zu spät im Programm platziert. Dem hohen Unterhaltungsfaktor aber tut das keinen Abbruch.

