Jessica Hausners philosophischer Horror. Ein mehr als rätselhaftes Vergnügen
Foto: ZDF Ein Waldhotel in den Bergen. Eine junge Frau tritt den Dienst als Rezeptionistin an. Ein merkwürdiges Haus. Es dröhnt, es stinkt, es herrscht eisiges Schweigen. Ohne die Einbildungskraft des Zuschauers läuft „Hotel“ wortwörtlich ins Leere. Ein Gefühl von Sicherheit will einem die Regisseurin nicht geben, auf Psychologie als Erklärungshilfe verzichtet sie. Die Bilder erinnern an die unterkühlte Brillanz eines David Lynch.
