Foto: Degeto, ORF / Petro Domenigg Der Fund einer Fliegerbombe vernichtet das zarte Pflänzchen einer gerade erst geschlossenen deutsch-russischen Freundschaft: Das ist der Satz, auf den sich diese fröhliche Komödie reduzieren lässt. Tatsächlich ist die Geschichte jedoch weit komplexer, weil das Drehbuch außerdem eine „Romeo und Julia“-Geschichte einbaut, diverse unerwartete Haken schlägt und zudem allerlei amüsante Spiele mit Klischees und Vorurteilen treibt. Zu einem endgültig sehenswerten Freitagsfilm im „Ersten“ wird „Ziemlich russische Freunde“ (Degeto / Tivoli) durch die flotte Inszenierung durch Esther Gronenborn, die muntere Musik und ein gleichermaßen spielfreudiges wie treffend besetztes Ensemble, in dem neben Oliver Mommsen und Jevgenij Sitochin vor allem Barbara Prakopenka starke Akzente setzt.
