Foto: SWR / ARD / Volker Roloff Die erste Staffel der ARD-Serie „Die Notärztin“ (SWR / Polyphon) erzählte von Menschen, für die ihre Arbeit bei der Feuerwehr mehr als nur ein Job ist, und war vor allem wegen der vortrefflichen Sabrina Amali sehenswert. In der 13-teiligen Fortsetzung rückt das Privatleben der Mannheimer Ärztin stärker in den Mittelpunkt. Sind die Auftaktfolgen noch von Klischees geprägt, so gewinnen mit den weiteren Episoden die Mitwirkenden an Format, weil ihre Figuren zunehmend Tiefe bekommen und sich vom jeweiligen Rollenstereotyp emanzipieren. Die Umsetzung ist allerdings gerade angesichts der inhaltlichen Dramatik etwas spannungsarm geraten. Bei der Inszenierung ist Luft nach oben. Verglichen mit anderen ARD-Dienstagsserien kann sich aber auch die zweite „Notärztin“-Staffel sehen lassen.

