Foto: NDR / Viktoria Grunjajew / Boris Laewen „Schwarzes Gold“ (Kinescope Film / NDR) kleckert nicht. Mit internationalen Größen und angesagten Jungdarstellern vor der Kamera klotzt die Produktion on top mit Komponist Hans Zimmer. Dessen Soundteppich orchestriert sechs Episoden über die Zeit des niedersächsischen Ölbooms um 1900. Ja, den gab es, auch wenn das heute niemand weiß. Vertraut und gelernt sind dagegen die fiktionalen Dramen, die „Schwarzes Gold“ vor dem historischen Hintergrund in Szene setzt. Da reitet die Magd, die in einer von Männern dominierten Welt für ihre Selbstbestimmung kämpft. Und es kämpfen Liebende um die Liebe. Das mag das ältere Publikum jetzt langweilig erscheinen, aber das ältere Publikum ist hier auch nicht gemeint. „Schwarzes Gold“ hat das Potenzial alle zu begeistern, die noch nie einen Fuß in die Heide gesetzt haben, geschweige denn wissen, wann Erika blüht.


