Foto: Degeto / Florian Froschmayer Der siebte Film der Degeto-Reihe „Der Zürich-Krimi“ (Graf Film) war ein an Hochspannung kaum zu übertreffender Thriller. Im Vergleich dazu fallen die Episoden acht und neun in verschiedener Hinsicht eine Nummer kleiner aus. Regisseur Florian Froschmayer hat zwar schon einige packende Krimis inszeniert, aber „Borchert und der fatale Irrtum“ ist eher ein konventionelles Krimidrama, in dem einige der Figuren schon allein durch Besetzung und Kostümbild sofort zum Kreis der Verdächtigen gehören. „Borchert und der Tote im See“ ist dagegen eine deutlich aufwändiger inszenierte fesselnde Mischung aus Krimi und Thriller: Als seine Patentochter unter Mordverdacht steht, muss sich der von Christian Kohlund stets als Fels in der Brandung verkörperte Anwalt mit einem albanischen Mafia-Paten anlegen.
