Debütfilm: Fabian Möhrkes Tragikomödie über die zersetzende Wirkung des Geldes
Foto: ZDF / Marco Armborst Wer träumt nicht davon, durch einen Lottogewinn über Nacht zum zigfachen Millionär zu werden? Fabian Möhrke hat in seinem Debüt-Langfilm „Millionen“ diesen Traum für seinen Protagonisten wahr werden lassen und ihn in ein reizvolles Experiment geschickt: Was passiert, wenn man alle Bereiche des Lebens (Arbeit, Familie, Freunde, Freizeit) gleich belässt und sich nur die ökonomische Komponente (Reichtum) ändert? Bleibt man der Gleiche? Wird man glücklicher? Starke Idee, eine reduzierte filmische Erzählweise, präzise Beobachtungen, frische, unverbrauchte Gesichter – und ein Stück (lakonische!) Gesellschaftskritik.
