Foto: ZDF / Nicolas Maack Nach dem Mord an seinem Sohn findet ein Vater nicht mehr zurück ins Leben.Die Suche nach dem Täter wird zu seiner persönlichen Mission. Der Wunsch nach Gerechtigkeit hat einen hohen Preis. „Im Namen meines Sohnes“ erzählt von der Verzweiflung eines Mannes, dem es nicht gegeben ist, das Schreckliche auf einer Vorstufe der Verdrängung abzulegen. Tobias Moretti spielt ihn als Getriebenen. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit; diesen „Unermüdlichen“ gab es tatsächlich – und Damir Lukacevic bleibt nah an dessen Geschichte. Dadurch entsteht ein klug distanziertes Stationen-Drama ohne die herkömmliche Spannungsdramaturgie. Dass der Film einen als Zuschauer dennoch ungemein mitnimmt, ist weniger dem grausigen Thema als der großen Kunst aller Beteiligten zu verdanken.


