Foto: Sat 1 / Christian Lüdeke Der zweite Film mit Sandra Borgmann als Julia Durant ist zwar kein Thriller mehr, aber immer noch ein sehenswerter Krimi: In „Kaltes Blut“ (Sat.1 / Gaumont) sucht die Frankfurter Kommissarin in einer Vorortsiedlung nach einem vermissten Teenager und findet stattdessen die Leiche eines Mädchens, das ein halbes Jahr zuvor verschwunden ist. Weil die Bildgestaltung beim Reihenauftakt von außergewöhnlicher Qualität war, fiel es nicht weiter ins Gewicht, dass der erste Film die übliche Serienkillergeschichte erzählte. Diesmal ist es umgekehrt: Die Umsetzung entspricht eher den Gepflogenheiten des durchschnittlichen TV-Krimis, aber die Geschichte ist ungewöhnlich. Sehr gut ist allerdings auch die Arbeit mit den Schauspielern; das Ensemble der Dorfbewohnter ist ohnehin sehr treffend besetzt.
