Pro Sieben und der Krieg zwischen Langeweile, Imponiergehabe & Teenager-Moral
Foto: Pro Sieben / Sife Ddine Elamine Jungsoldaten in einem sandigen Krisengebiet im Wartestand. Die Langeweile lässt sich durch Glücksspielaktionen, Alkoholgeschäfte und Dummschwätz für die Soldaten, aber auch für die Zuschauer nur schwer aufheben. Eine Nummer-Revue ohne echte Nummern. Eine spielfilmlange Dramedy, in der kaum etwas zündet. Da kann noch so sehr mit Rock & Roll, Pop und Hiphop auf der Tonspur nachgeholfen werden – die Situationen bleiben leblos, das Personal blutleer, die Haltung banal, die Intention des Films diffus. Keine Vorbehalte gegenüber dem Genre – nur gegenüber dem Ergebnis. Da waren die Falschen am Werk!

