Tukurs Glanzleistung in Bastian Günthers ästhetischem Ausnahme(kino)drama
Foto: SWR / HR / Lichtblick Ein Headhunter bekommt seine letzte Chance. Erwartungsgemäß wird er sie nicht nutzen (können). Denn dieser von Ulrich Tukur in Bastian Günthers „Houston“ glänzend verkörperte Anzugträger, der sich mit Mantras eigene Stärke suggerieren muss, spielt nicht in derselben Liga, wie der CEO, den er abwerben soll. Oder ist dieser vielleicht sogar nur ein Phantom, das Alter Ego des Helden, der sich – geradezu süchtig nach gesellschaftlicher Anerkennung – dem System verschreibt? Ein Autorenfilm im besten Sinne – real und surreal, analytisch und melancholisch, (bild)gewaltig und lakonisch, konzentriert, sinnlich und wenig verkopft!


