Furtwängler, Friedemann Fromm, viel Gelungenes und ein Glaubwürdigkeitsproblem
Foto: NDR / Meyerbröker Einsamkeit kennt viele Formen. Der NDR-„Tatort“ spürt ihnen nach – durch die Milieus, die Generationen, die Geschlechter. Aus diesem emotionalen Urschlamm erwächst der Krimiplot des zweiten Furtwängler-„Tatorts“ von Friedemann Fromm, der im Verlauf der Ermittlungen von besonders perfiden Spielarten des Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen erzählt. „Der letzte Patient“ ist eine gelungene Variation von Krimi und Themenfilm. Fein akzentiert die Inszenierung, grandios eine Verhörszene, doch Lindholms „Tiefe“ wirkt behauptet.

