Foto: Sat 1 / Felix Holland Wenn Sat 1 alle „Julia Durant“-Fälle verfilmen will, darf sich Titeldarstellerin Sandra Borgmann für die nächsten Jahre nichts mehr vornehmen: Es gibt 18 Romane über die brillante Frankfurter Fallanalytikerin. Sollten sich die weiteren Krimis jedoch ebenfalls auf dem Niveau von „Jung, blond, tot“ (TV60Film) bewegen, wäre das deutsche Fernsehen um eine sehenswerte Reihe reicher. Die Handlung erzählt zwar die übliche Serienkiller-Geschichte, aber die gebrochene und von Borgmann jederzeit glaubwürdig verkörperte Heldin ist eine interessante Figur. Sehenswert ist der Thriller auch wegen der Inszenierung, der vorzüglichen Bildgestaltung und des flüssigen Schnitts. Die Verzahnung von Rückblenden und Gegenwart ist ähnlich ausgezeichnet gelungen wie die spannenden Szenen; dabei steht Regisseurin Maria von Heland eigentlich für anspruchsvolle Komödien.



















