Foto: ZDF / Oliver Feist Berlin-Krimi mit Kleinstadt-Flair, so der erste Eindruck nach den ersten vier einstündigen Episoden der neuen ZDF-Freitagskrimi-Reihe „Jenseits der Spree“ (Studio Zentral). Köpenick macht‘s möglich. Die Schauplätze abwechslungsreich, die Locations entsprechend telegen, die Milieus vielfältig. Die typische Struktur einstündiger Krimi-Plots, die nach einem Mörder suchen, bleibt in der Serie erhalten; die Whodunits machen aber mehr Spaß als in anderen vergleichbaren Serien. Das liegt an den kompakten Plots & den dramaturgischen Variationen, vor allem aber an den kleinen Momenten, dem Zwischenmenschlichen, der unverstellten, liebenswerten Art der Kommunikation. Da spätestens kommen die Schauspieler ins Spiel. Jürgen Vogel als alleinerziehender Vater und Bulle, der gern ermittelt, dem seine Töchter aber über alles gehen, und Seyneb Saleh, die Entdeckung der Serie (endlich, nach elf Jahren), sind ein Traumgespann. Hier wird nicht nur ermittelt, die Zwischentöne machen die Musik. Ab der zweiten Staffel hat Aybi Era die Rolle von Seyneb Saleh übernommen!














