Foto: ZDF / Christine Schroeder Nach der durchwachsenen letzten Episode findet „Solo für Weiss“ (ZDF / Network Movie) mit „Schlaflos“ wieder zu jenen Qualitäten zurück, die die Reihe mit Anna Maria Mühe so stark gemacht haben: LKA-Zielfahnderin Nora Weiss gibt sich nach einem völlig misslungenen Verhaftungsversuch die Schuld am Tod einer jungen Frau. Als der Mörder Noras Vater und ihre beste Freundin entführt, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Regisseurin Maria von Heland hat zwar auch den schwächeren vierten Film gedreht, knüpft mit „Schlaflos“ aber an ihren fesselnden Krimi „Jung, blond, tot“ aus der Sat-1-Reihe „Julia Durant ermittelt“ an. Kameramann hier wie dort war Cristian Pirjol, der mit seiner Bildgestaltung dafür sorgt, dass der optisch ohnehin aufwändig anmutende Thriller genauso kühl und elegant wie seine Heldin wirkt. Seine atmosphärische Spannung verdankt „Schlaflos“ allerdings in erster Linie der ausgezeichneten Musik von Florian Tessloff.



















