Sarnau, Elsner, Brückner, Nocke, Krohmer. Krebs, Handkamera, Interaktion
Foto: BR „Ende der Saison“ ist kein klassischer Themenfilm, keine Sterbegeschichte, weder Krebs- noch Mutter-Tochter-Drama, aber auch kein Melodram der großen Gefühle. Stefan Krohmer hat Hannelore Elsners Hang zu Pathos und Pose geschickt ausgebremst und Autor Daniel Nocke hat die Voraussetzung dafür geschaffen, indem er die Tochterfigur in den Mittelpunkt der Geschichte rückte. Der Film holte 2002 vier Grimme-Preise mit Gold, für Buch, Regie und die beiden Hauptdarstellerinnen. Anneke Kim Sarnau ist die Entdeckung des Films. „Ende der Saison“ gehört dramaturgisch und filmästhetisch zu den einflussreichsten TV-Filmen der letzten 20 Jahre, ist Wegbereiter eines alltagsnahen Realismus ohne Drama-Klischees.















