Foto: ZDF / Marion von der Mehden Der Thriller aus der ZDF-Reihe „Sarah Kohr“ (die film GmbH) mit Lisa Maria Potthoff feiert seine Titelfigur wie eine Ikone des Action-Kinos. Der Film beginnt mit einem fesselnden Prolog, der mit dem scheinbar unausweichlichen Tod der Heldin endet, dann folgt eine achtzigminütige Rückblende; eine ebenso simple wie cleverere Drehbuchdramaturgie, die ihre Wirkung nicht verfehlt. Vordergründig geht es um einen Angriff auf Hamburg mit dem tödlichen Kampfgas Sarin. Die entsprechenden Szenen sind Hochspannungsfernsehen, zumal der Film durch viele von der Hauptdarstellerin selbst verkörperte Stunts und Zweikämpfe beeindruckt (Regie: Christian Theede). Seinen eigentlichen Reiz verdankt „Stiller Tod“ jedoch dem vielschichtigen Drehbuch von Timo Berndt, dessen Geschichte weit mehr als bloß als ein Vorwand für Action ist, zumal sich die Heldin von einer verletzlichen Seite zeigen darf.













