Foto: ZDF / Christine Schroeder Frischer Wind auf dem „Herzkino“-Sendeplatz im ZDF. Nach „Ella Schön“, „Ein Tisch in der Bretagne“ und „Nächste Ausfahrt Glück“ geht nun eine weitere Reihe an den Start, die mehr verspricht als das jahrelang übliche Romantik-Muster: „Freunde sind mehr“ (die film gmbh) lockt mal wieder mit der einladend restaurierten Ostseeküste; die Reihe spielt auf Rügen. Die Klammer um den Hauptplot der beiden Start-Episoden ist die Freundschaft von vier Mittvierigern – womit auch gleichzeitig der Lösungsweg vorgegeben ist: Von eher simplen Ratschlägen bis zu persönlichen Zweiergesprächen bietet das Quartett mehrere Varianten der Unterstützung an. Die beiden Frauen haben eine emotionalere Bindung, einer der Kerle ist ein wenig empathischer Luftikus, der andere eher introvertiert, und auch eine Paarbeziehung gibt es in der Viererbande. In der Anlage als länger laufende Reihe ist das von Christian Lex gut konzipiert. In Sachen Intensität und Tiefe, horizontale Bezüge und Dialoge ist jedoch noch Luft nach oben. Die Inszenierung ist flott & luftig, und die vier Hauptrollen kommen ohne große Namen aus. Gut für die Reihe: Die Clique ist der Star.


















