Foto: ZDF / Thomas Kost Die 64. „Wilsberg”-Episode, „Ins Gesicht geschrieben“ (ZDF / Warner Bros.), ist dank der diversen Anspielungen ein Fest, und das nicht nur für langjährige Freunde der Reihe; Buch und Regie warten mit vielen kleinen Schmankerln auf. Die Geschichte ist auch nicht schlecht, selbst wenn Autor Mario Sixtus sie so ähnlich schon in seinem Debütfilm „Operation Naked“ erzählt hat: Ein Unternehmer hat eine App entwickelt, die dank Gesichtserkennung umgehend sämtliche digital verfügbaren Daten über eine Person preisgibt; inklusive längst vergessener Geheimnisse. Nach der Ermordung des Mannes führt die Spur ebenfalls in die Vergangenheit. „Wilsberg“-Fans werden sich darüber freuen, dass sich die Handlung in Bielefeld zuträgt, die Overbeck-Anhänger kommen ebenfalls auf ihre Kosten, und die unvermeidliche kritische Botschaft ist angenehm beiläufig verpackt. Rundum gelungener Krimi, gewohnt heiter.

















