Foto: ORF / Petro Domenigg Vier Tage, vier Filme, sechs Stunden, zwei Sender, 6,3 Millionen Euro Budget – das sind die produktionstechnischen Eckdaten der österreichisch-deutschen Koproduktion „Mörderisches Tal – Pregau“. Ausgangspunkt ist ein Fehltritt, der eine fatale Kettenreaktion auslöst. Hinzu kommt eine reizvolle soziale Gemengelage in einer steirischen Kleinstadt. Im Einzelnen heißt das: Korruption, Prostitution, mafiöse Strukturen, Inzest, der blanke Wahnsinn. Das Ganze gelingt nicht ganz so gut, wie es (aus)gedacht ist. Zu viel Handlung, zu viele Figuren, zu wenig Erzähldichte. Und filmisch fehlt dem Ganzen eine visuelle Vision und vor allem ein magischer Flow, den ein guter Vierteiler braucht. Es sind vor allem Maximilian Brückner und sein kleiner Sünder, die den Mehrteiler (über die Zeit) retten.





