Foto: ZDF / Sandra Hoever „Ostfriesenblut“ ist der zweite Beitrag der ZDF-Reihe mit Verfilmungen der Romane des Kriminalschriftsteller Klaus-Peter Wolf. Als Ermittlerin vereint seine Erfolgsfigur Ann Kathrin Klaasen analytische und empathische Fähigkeiten. Diese Qualitäten bringen ihr die Aufmerksamkeit eines Serienmörders ein, der bis in ihre Privatsphäre vordringt und sich in ihr Familienleben einmischt. Das befindet sich nach der im Vorgängerfilm erzählten Trennung von ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn in einer Krise. Wie der Premierenfilm bezieht „Ostfriesenblut“ seine Spannung aus der intensiven Charakter-Zeichnung und der atmosphärischen Dichte der Geschichte. Mit Recht baut Regisseur Ostermann auf das Können seiner Schauspieler, allen voran Christiane Paul. Auf spekulative Gewalt- und Sexszenen hat er wohlweislich verzichtet – sie hätten dem Gehalt der Geschichte nur geschadet.














