Foto: Degeto / Olaf R. Benold Im vierten und bislang besten Reiseabenteuer der „Krüger“-Reihe schickt Marc-Andreas Bochert seinen Titelhelden und dessen Freunde ins Nachbarland Tschechien: Der von Horst Krause unnachahmlich verkörperte Ur-Berliner hat in seiner Geburtsstadt Krygovice eine Brauerei geerbt. Eigentlich will er das Erbe ausschlagen, aber wenn die Chinesen den Betrieb ersteigern, werden sie ihn abreißen; dann hat der halbe Ort keine Arbeit mehr. Wie in allen Filmen der Reihe macht es großen Spaß, den Schauspielern bei ihrem Schaffen zuzuschauen. Natürlich finden sich auch in „Kryger bleibt Krüger“ (Degeto / Provobis) genügend Gelegenheiten, um Land & Leute vorzustellen. Trotz der heiteren Dialoge und vieler witziger Situationen geht es zumindest hintergründig mit der Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg um ein ernstes Thema. Genauso wichtig wie die schönen Bilder ist die Musik, die enorm gute Laune verbreitet. Sogar die biografischen Hintergründe stimmen.



















