Foto: ZDF / Toni Muhr Der zwölfte österreichische Landkrimi, „Grenzland“ (ORF, ZDF / Graf Filmproduktion), beginnt als beschauliche Provinzermittlung im Burgenland, wandelt sich dann jedoch zum Thriller: Nach dem Mord an einer gehörlosen jungen Frau deuten alle Indizien auf einen syrischen Asylbewerber. Als ihm die Flucht aus dem Gefängnis gelingt, wird er von einem mordlüsternen Mob gejagt. Regie führte Grimme-Preisträger Marvin Kren, im deutschen Fernsehen dank „4 Block“ bestens etabliert, die Hauptrolle spielt seine Mutter Brigitte. Sie verkörpert die Ermittlerin als kernige Frau, die die Vorbehalte der Einheimischen gegen die Flüchtlinge zu teilen scheint. Weil das Tempo anfangs überschaubar ist, lebt der Krimi zunächst von den stimmungsvollen Landschaftsaufnahmen. Die zweite Hälfte ist deutlich dramatischer. Dank der Bildgestaltung besitzt der Film eine hohe Intensität.














