Kohlund / Richter: Borchert und die letzte Hoffnung / … und die Macht der Gewohnheit
Foto: Degeto / Roland Suso Richter Ähnlich wie 2016 sind die beiden „Zürich-Krimis” (Degeto / Graf Film) auch diesmal wieder von unterschiedlicher Qualität; allerdings ist die Diskrepanz längst nicht so frappierend wie damals. „Borchert und die letzte Hoffnung“ befasst sich zunächst differenziert und sehr empathisch mit dem Thema Sterbehilfe, wandelt sich dann aber überraschend zum Wirtschafts-Thriller, als sich der Titelheld und seine Partnerin mit einem Pharmakonzern anlegen. „Borchert und die Macht der Gewohnheit“ ist dagegen ein in vielerlei Hinsicht üblicher TV-Krimi mit kleinen Ärgernissen. Die Geschichte ist jedoch ziemlich clever. Und Kohlund stellt sein Format für diese Wirtschaftsanwaltsrolle abermals unter Beweis.


















