Foto: Degeto / Conny Klein Als eine Frau ermordet wird, decken sich die Details mit einer vor zwei Jahren begangenen nahezu identischen Tat; aber der Mörder von damals sitzt im Gefängnis. Tatsächlich deutet nun alles darauf hin, dass der Mann zu Unrecht verurteilt worden ist; die Indizien gegen seine Frau sind erdrückend. Um die Wahrheit herauszufinden, lässt sich Stascha Nowak auf ein gewagtes Spiel ein. „Scheidung auf Kroatisch“, der fünfzehnte „Kroatien-Krimi“ (Degeto / Constantin Television), erfreut durch ein raffiniert konstruierte Buch von Reihenschöpfer Christoph Darnstädt; auch die optische Umsetzung ist erstklassig. Unter anderem haben Regisseur Michael Kreindl und Kameramann Hannes Hubach eine Schlüsselszene als reizvolle Reminiszenz an „Paris, Texas“ von Wim Wenders gestaltet. Sehenswert sind auch die Episodengäste, allen voran Maximilian Brückner als vermeintliche „Bestie von Zadar“.



















