Block, Genzkow, Brendler. Unterhaltsamer „Problemfilm“ mit realistischem Ton
Foto: Degeto / Marion von der Mehden „Wunschkind“ erzählt im Stile einer dramatischen Momentaufnahme von drei Frauen, deren Lebenssituation sich innerhalb weniger Tage grundlegend verändert hat. Eine 17-jährige erfährt, dass sie als Baby adoptiert wurde, und steht plötzlich zwischen zwei Müttern. Psychologisch stimmig nähert sich die Autorin Jacqueline Tillmann den drei Biographien ihrer Protagonistinnen und der dramatischen Was-wäre-wenn-Situation. Kein Lebensentwurf wird gegen den anderen ausgespielt. Stimmige Situationen, gute Dialoge, tolle Schauspieler.
