Christiane Hörbiger, Klaus J. Behrendt, Thorsten Näter und Licht im Degeto-Dunkel
Foto: Degeto / Svenja von Schultzendorff „Wie ein Licht in der Nacht“ erzählt das Drama einer Alkoholikerin, die mehr und mehr die Leere in ihrem Leben zu spüren bekommt und die nichts von einer Sucht hören möchte. Der Film lässt sich Zeit mit dem Abstieg. Die Heldin wurde von Autor Thorsten Näter gut grundiert, wirkt plausibel, entsprechend stimmig ist Christiane Hörbigers Psychogramm. Die ästhetische Degeto-Oberflächlichkeit forciert – über den Plot hinaus – die Fallhöhe. Klare, moderne Bildsprache, stimmiger Erzählfluss, starke Szenen.

